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Comedy

Simon Stäblein

„Gutaussehend“ sagen seine Fans. „Ein ziemlicher Schuss“, sagt er selber. Und doch ist er nicht auf dem Catwalk gelandet. Ihm reichen eine Bühne und ein Mikro. Sofort ist Simon in Action - und das Publikum hängt begeistert an seinen Lippen.

In seinem kleinen Heimatdorf Heustreu in Unterfranken kriegt man normalerweise den Job übergebraten, der gerade frei wird. Notfalls als Vegetarierin beim örtlichen Metzger. Für Simon war das nichts. Er zog für das BWL-Studium nach Köln und die Erkenntnis war wie zu erwarten: „Ich will Comedy machen.“ Schon bald zog es ihn auf die ersten kleinen Bühnen – mit Erfolg. Mittlerweile sind es Theater und Hallen mit mehreren hundert Leuten, die er zu begeistern weiß.

2016 schaffte Simon den Sprung ins TV und stand als erfolgreicher Newcomer beim RTL Comedy Grand Pix 2016 vor der Kamera. Beim NDR Comedy Contest 2016 ging er dann sogar als Sieger von der Bühne.

Der junge Comedian liebt die Interaktion mit dem Publikum und so zieht es ihn seit seinen ersten Gehversuchen im November 2012 immer wieder auf klassische StandUp-Bühnen zurück: Seine eigene Show #stäbup war in der ersten Saison im Jahr 2016 sehr erfolgreich und zieht nun in eine größere Location.

Simon hat Profil - und kaum ein anderer Comedian verbindet gute Unterhaltung regelmäßig mit kleinen Anregungen zum Nachdenken. Nichts nervt ihn mehr als die übertriebenen Sorgen und Nöte seiner Generation. Ob der vegetarischen Metzger-Azubine aus Heustreu ein freiwilliges asoziales Jahr zur Persönlichkeitsfindung geholfen hätte, ist natürlich nicht bewiesen. Klar ist aber, dass Simons Sicht der Dinge helfen kann, dem ein oder anderen Alltagsproblem mit etwas Gelassenheit zu begegnen. Den Anatidaephobikern, den Menschen mit Angst vor der Beobachtung durch Enten, sei jedenfalls gesagt, dass es bisher keinen Zeitungskiosk für Enten am Aachener Weiher gibt. Überhaupt haben es niedliche Tiere Simon angetan. Wie eine durstige Giraffe, zwei schwule Löwen zusammen mit einer fauligen Avocado auf eine Bühne passen ist genauso schwierig zu verstehen, wieso die Freizeitparks durch Flüchtlinge in Gefahr sind, ohne Simon live gesehen zu haben. Man muss es eben einfach erleben.

Simons erstes Programm „Heul doch!“ wird im Oktober Premiere feiern.

Foto: Camillo Wisniewski